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Das Licht in meiner Dunkelheit

von

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Kamillas Geständnis

Das Gamma Aufklärungsteam der Division hatte sich in einem still gelegten Hochhaus eine improvisierte Operationsbasis eingerichtet. Aufklappbare Betten dienten

als Schlaflager.

Das Team bestand aus zehn Männern. Im Moment waren sie damit beschäftigt eine Verbindung zwischen ihrem Laptop und den fünf Suchdronen herzustellen.

Die Drohnen waren flache Discos artige Maschinen die von Rotoren an getrieben wurden. Hauptsächlich wurden sie für die Aufklärung bei Auftragsmorden

eingesetzt um mehr Informationen über die Zielpersonen zu bekommen. Dazu fügte man die DNA also Blut oder Haare der Zielperson in die Drohnen ein und ließ

sie ausschwärmen. Sobald die Zielperson ausfindig gemacht wurde, blieb die Drohne der Zielperson auf den Fersen und lieferte der Division alle Information

per Video und Fotokamera, so dass die Division über alle Angewohnheiten der Zielperson erfuhr und den Mord dementsprechend vorbereiten konnte.

Leutnant Barker, der Chef der Aufklärungseinheit, redete per Handy mit Sevarius.

Der Soldat, der an dem Laptop saß, gab per Handzeichen ein Zeichen, dass die Verbindung stand.

Dann gab er einem anderen Soldat ein Zeichen, der einen Holzbehälter in der Hand hielt in dem sich zehn Glasphiolen mit Blut befanden.

Der Mann ging in die Hocke und drückte einen Knopf bei einer Drohne. Auf der Oberfläche der Drohne wurde eine Klappe geöffnet aus der sich ein Metallgehäuse

hinaus schraubte. Darin legte der Soldat eine der Glasphiolen worauf sich das Gehäuse wieder in die Drohne zurückzog. Diese Prozedur wiederholte der Soldat bei

jeder der Drohnen bis jede Drohne eine DNS-Probe von Anna besaß.

„Ja, Sir“, sagte Barker, „die Verbindung zu den Drohnen ist her gestellt und wir haben die Proben des Ziels erhalten“, erklärte Barker.

„Sehr gut. Dann schicken sie die Drohnen los“, antwortete der Mann auf der andere Seite der Leitung.

Barker gab einem der Soldaten der an dem Laptop saß ein Zeichen. Nachdem dieser ein paar Tasten gedrückt hatte, erhoben sich die Drohnen Langsam von ihren

Plätzen und verschwanden durch eines der Fenster das einer der Soldaten geöffnet hatte.

„Sie sind unterwegs, Doktor Sevarius. Wenn Sie hier in der Stadt ist, finden wir sie.“

„Sehr Gut, Leutnant. Vergessen Sie nicht, dass Sie hier sind um zu beobachten. Schicken Sie mir die Bilder die die Sonden machen und warten Sie auf weitere Befehle.

Sevarius, Ende.“

Danach wandte er sich an den Soldaten der am Laptop saß: „Lassen Sie die Dronen ausschwärmen“, befahl er.

„So viel Aufwand wegen so einem Mädchen“, dachte er.
 

***
 

„Valerie, kann ich dich kurz sprechen?“, sagte eine Stimme hinter Valerie nachdem sie ihren Spinnt in der Pause eingeschlossen hatte um ein Schulbuch zurück

zu legen. Sie drehte sich um. Kamilla stand vor ihr.

Seit ihrer Absetzung als Schulkönigin hatte Valerie ihre Rivalin nicht mehr gesehen und war auch ein bisschen verwundert warum ausgerechnet sie von Kamilla

angesprochen wurde.

Doch so musste sie zugeben, dass Kamilla sich verändert hatte. Nicht nur äußerlich. Sie trug zum Beispiel keine Markenklamotten oder war nicht mehr arrogant

und überdreht.

Mit etwas Misstrauen folgte Valerie Kamilla auf die Mädchentoilette.

Kamila wartete bis Valerie die Tür hinter sich zu gemacht hatte. „Hier kommen Erinnerungen hoch“, sagte Kamilla.

„Ja, du und deine Freundinnen hattet meinen Kopf über eine der Kloschüsseln gehalten und die Wasserspülung betätigt“, sagte Valerie trocken.

Kamilla schwieg eine Weile dann sagte sie: „Ich werde von hier weg gehen.“

Valerie sah sie überrascht an. Wie sagte sie ihr das?

„Mein Dad muss wegen Steuerhinterziehung ins Gefängnis. Wir werden alles verlieren unser Haus alles“, sagte Kamilla. „Meine Mom hat von sich aus etwas beiseite gelegt

und wir werden nach Europa gehen.“

„Wieso sagst du mir das?“, sagte Valerie.

„Weil ich dich liebe“, sagte Kamilla.

Fassungslos starrte Valerie sie an und ballte die Fäuste bis sie weiß wurden. All der Zorn den sie Jahre lang unterdrückt hatte, kam jetzt heraus.

„Wie krank bist du?!“, schrie sie. „Jahre lang, Jahre lang quälst du mich, demütigst mich, machst mir das Leben zur Hölle und jetzt sagst du, dass du mich liebst!

Und dass du mit den Freunden deiner Freudinnen schläfst. Was soll das darstellen? Soll das eine Art Bestätigung sein, dass du Hetero bist? Entweder steht man dazu

oder nicht.“

Kamilla, die anscheinend eine etwas andere Reaktion erwartet hatte, stammelte: „A-aber ... du ... versteckst es doch auch.“

„Ja, aber nur wegen dir!“, schrie Valerie. „Ich hatte Angst, dass du mich endgültig fertig machen würdest, wenn es heraus kommen würde! Aber du bist einfach

nur erbärmlich!“

Dann drehte sich Valerie um und wollte aus der Toilette gehen, als sie von Kamilla am Arm gepackt wurde.

„So kannst du nicht mit mir reden!“, schrie sie und packte Valerie grob am Handgelenk.

In diesem Moment tauchte ein Schatten hinter Kamilla auf und riss sie von Valerie los.

Anna.

Diese drückte Kamilla an eine der Wände während Anna Kamilla mit einer Hand an ihrem Hals gepackt hielt während sie ihr Messer aus ihrem Jackenärmel in ihre Hand fallen ließ und hielt es Kamilla an den Hals. Wobei sie die Klinge langsam in Kamillas Fleisch drückte, sodass leicht Blut hervor quoll.

„Wenn du sie noch einmal so anfasst, wirst du den nächsten Tag nicht mehr erleben“, sagte Anna mit einer derartigen Kälte und Valerie erschauderte.

Anna ließ Kamilla los und diese rannte aus der Toilette.

Anna wandte sich Valerie zu: „Ist alles in Ordnung?“, fragte sie.

„Ja, aber es scheint mein Schicksal zu sein, dass du mich ständig retten musst“, sagte Valerie.

Dann schaute Valerie Anna an. Sie sah da war eine Kälte in ihren Augen die sie noch gesehen hatte.

Hatte sie das ernst gemeint? Wäre sie wirklich bereit gewesen Kamilla zu töten? Ging es Valerie durch den Kopf.
 

***
 

Als Anna an diesem Tag die Schule verließ, flog in diesem Moment eine der Drohnen der Division über das Gebäude.

Dabei geriet Anna in die Sensoren der Drohne.

Und als das geschah, sendete die Maschine in das Hauptqutier des Gammateams: „Ziel der Suche bestätigt.“

Als Anna auf ihr Motorrad stieg, verfolgte die Drohne sie. Doch plötzlich wurde die Verbindung zwischen

der Drohne und dem Gammateam getrennt. Als das Team die Verbindung wieder hergestellt hatte, war Anna von den Sensoren verschwunden.



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Kommentare zu diesem Kapitel (3)

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Von:  Kirika88
2014-08-16T15:28:19+00:00 16.08.2014 17:28
Ich glaub dieser Kamilla is nich klar was Liebe heisst xD Wie krank ehy..
Gut geschrieben ! Man sieht sich im nächsten Kapi ^_^
Von:  Renaki
2014-02-24T16:11:47+00:00 24.02.2014 17:11
Tolles Kapitel^^
Anna hat es aber leicht übertrieben auf der Toilette, sie musste doch nicht gleich das Messer rausholen und Kamilla bedrohen, weil diese ihrer Freundin zunahe gekommen ist. Auf der anderen Seite ist es süß, dass Anna Valerie mit ihrem Leben beschützen will.
LG Renaki
Von:  dragon493
2014-02-24T07:23:57+00:00 24.02.2014 08:23
tolles Kapitel
Kamilla hat wirklich eine sehr blöde Art ihre Liebe zu zeigen
wie hat Anna es geschaft das sie der Drohne entkommen konnte
bin sehr gespannt wie es weiter geht
lg dragon493



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